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Französisch-Polynesien 2018

02.11.2018 - 16.11.2018

Von Wollenhaien und Südsee-Träumen, but please check your Nitrox before…

 

Viele (Um)Wege führen nach Frankreich. Ein etwas Beschwerlicher geht via London über Los Angeles nach Papeete. Nachdem wir für den Transit-Aufenthalt in Los Angeles durch mühsame amerikanische Immigration-Formalitäten müssen, betreten wir Franz. Polynesien ganz einfach durch einen speziell für EU und CH Bürger markierten Schalter. Fast wie bei einem Grenzübertritt von Genf nach Frankreich.

Etwas ist jedoch schon anders: wir werden von tahitianischer Musik und voll tätowierten Männern empfangen. Wir sind also nicht einfach in Frankreich, sondern in einem exotischen Land angekommen.

 

Wow, das sieht ja aus wie in der Südee!!!

 

Die ersten vier Tage verbringen wir im schönen Hotel Intercontinental auf Tahiti. Auf einer 4x4 Jeep-Safari staunen wir über das satte Grün der vulkanischen Insel und hören uns dazu ein paar Geschichten über die Ureinwohner Tahitis an, die uns der Fahrer und Guide in seiner fröhlichen Art erzählt. Am nächsten Tag ist Schnorcheln mit den Buckelwalen angesagt. Wir sehen sie zwar vom Boot aus mehrmals springen, aber kommen dann nicht nahe genug ran, um sie beim Schnorcheln zu beobachten. Jetzt wo wir das klare Wasser sehen, können wir nicht mehr länger aufs Tauchen warten. Wir buchen für den letzten Tag eine Ausfahrt. Und so ist schon unser erster Tauchgang ein absolutes 

„Hai-High-Light“.

 

Ein kurzer Inlandflug bringt uns am 4. November von Papeete nach Fakarava, wo unsere Tauchsafari mit der Polynesien Master beginnt. Das übliche Prozedere bei der Ankunft: Kabinen beziehen, Kennen lernen der Crew, Briefings und Abendessen. Grosser Jubel, der philippinische Koch ist uns schon von der Siren Fleet her bekannt. Ausgezeichnetes Essen ist also garantiert. 

 

Nach einem ersten Checkdive am Aussenriff geht’s richtig los und wir werden sozusagen aus dem Easy-Diving-Schlaf gerissen und kämpfen mit und gegen die starke Strömung. „Willkommen in Französisch Polynesien“, meint unser Guide Marc da nur. Aber wo viel Strömung ist, sind auch viele Fische. Noch nie habe ich so viele Haie auf einmal gesehen und bin durch eine derartige „Fischsuppe“ geschwommen. 

 

Bei Fakarava süd lernen wir dann die Wollenhaie kennen. Was, du hast noch nie davon gehört?

Das geht uns genauso. „In se (the) channel you have to stop and ser (there) you will see se (the) wool (?) of sharks” so tönt es beim Briefing. “Wool of shark” – Wollenhaie, das gibt’s doch nicht. Vielleicht Wollknäuel aus Haien? Was meint unser französicher Tourguide Alex wohl? 

Mal auf den Tauchgang gehen und schauen, vielleicht verstehen wir’s dann…

Des Rätsels Lösung: nicht „the wool“ sonder „the wall“ of sharks – eine Wand aus Haien !!!

 

Mit der Zeit haben wir das Tauchen in den Kanälen intus: Abtauchen zum „Oceanic stepp“ auf 25 – 30 Meter Tiefe, sich mit dem Riffhaken einhängen und den Haien, Tunas, Adlerrochen, Barrakudas, Napoleons und vielen anderen Fischen zuschauen. Dann mit der Strömung ins Atoll treiben und den Moment nicht verpassen, in die Becken abzutauchen, wo sich riesige Fischschwärme aufhalten, die vor der Strömung Schutz zu suchen. Auf Kommando des Guids zusammen aus den Becken wieder in die Strömung „schiessen“ und den Tauchgang im flachen Wasser beenden. Dass da beim einen oder anderen die Luft knapp wird (inklusive Guide…;-), ist verständlich. Wir Frauen haben zum Glück immer etwas Reserve dabei. Vor allem Donald Trumps Schwester… (ihr erkennt sie sofort, wenn ihr die Bilder anschaut…;-)

 

Zwischen den Tauchgängen bleibt fast keine Zeit zum Faulenzen. Kaum ist man eingeschlafen und in schöne Träume gesunken, ertönt durch den Lautsprecher die Durchsage von Alex: „Ladys and gentlemen, the next briefing is in 15 minutes, please check your nitrox before….“ 

(An dieser Stelle vielen Dank an Donald Trumps Schwester, sie misst den O2-Gehält meiner Luft, so dass ich 10 Minuten länger träumen kann).

 

Nicht nur die Tauchgänge sind fantastische, auch die Landausflüge lassen unsere Südsee-Träume wahr werden. Die Inselwelt des Tuamotu-Atolls ist einfach atemberaubend schön.

 

Jeder hat sein persönliches „High-Light“. Mal ist es eine Schildkröte, dann ein riesiger Tuna oder diese ganz speziellen Makrelen. Aber für uns alle sind die Begegnungen mit den Delfinen in Rangiroa etwas ganz Spezielles. Wir haben ja so viel Glück!

 

So vergehen die 10 Tage auf dem Schiff wie im Flug und es heisst Abschied nehmen. Danke der Crew auf dem Boot und euch allen für die wunderbare Zeit!

 

Unser Südsee-Traum geht weiter: Tikehau Pearl Beach Resert 

 

Die Ferien können noch einmal beginnen. Es braucht eigentlich keine Worte, denn die Bilder sprechen für sich. Fernab vom Massentourismus finden wir uns auf einer winzig kleinen Insel im Atoll von Tikehau wieder. Es würde auch reichen, vor dem Bungalow zu sitzen und den ganzen Tag aufs Meer zu schauen. Aber wir können es natürlich nicht lassen und gehen tauchen und mit den Mantas schnorcheln…

 

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer!

 

Eure Olga

Bilder

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