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Red Sea Safari Oktober 2017

05.10.2017 - 12.10.2017

Tauchsafari
Red Sea Wreck & Rhas Mohamed
05.10.2017-12.10.2017

In aller Herrgotsfrühe trafen sich 21 Taucher in Zürich am Flughafen. Wobei sich einige mehr schlafend als wach am Ziel eingefunden haben. Während des angenehmen Fluges mit leckerem Morgenessen, konnten die Müden unter uns noch ein wenig schlafen. In Hurghada wurden wir freundlich empfangen und so ging es zügig zum Hafen. Da unser zukünftiges Zuhause, die Seawolf Soul, noch bereit gemacht werden musste, vergnügten wir uns am Strand und einige auch in der Stadt. Als wir endlich an Bord durften, ist die Stimmung merklich gestiegen, obschon sich das Boarding bei einigen aufgrund einer sehr langsamen Cheeseburger Lieferung noch etwas mehr in die Länge gezogen hatte. Am Abend wurden wir nach einem ausführlichen Breafing mit einem leckeren Buffet überrascht und zu später Stunde erreichte uns dann noch der letzte Tauchbuddy aus Österreich.
Am ersten Morgen nach dem Frühstück lief die Seawolf Soul aus und unser Abenteuer konnte endlich beginnen.
Durch die sehr freundliche und zuvorkommende Crew an Bord, verwandelte sich diese Tauchsafari zu einer Woche voller Vergnügungen, Erstaunen, Erholung und Überraschungen.
Die Tauchgänge boten für nahezu jeden Geschmack etwas. Die Fauna und Flora an den Riffen und den Wracks waren einzigartig. Selbst eingefleischte Malediventaucher fanden spezielle und teilweise sogar seltene „Schätze der Meere“. So wurden wir etwa mit einer spanischen Tänzerin, einem Walhai, Sepias, Rochen und vielen Delfinbesuchen belohnt.
Als eines der Highlights der Tour galt das Wrack der Thistlegorm. Dieses englische Frachtschiff wurde am 09.04.1940 gebaut und am 06.10.1941 von deutschen Bombern versenkt. Neben seiner Grösse (126.5m lang und 17m breit) verblüffte dieses Wrack auch mit der Ladung und beim Nachttauchgang mit seiner mystischen Ruhe. Einige Taucher genossen es dann auch lieber sich mit ausgeschalteten Taschenlampen an den Ankerseilen der Tauchschiffe fest zu halten und das eindrückliche Zusammenspiel von Licht und Meeresnachtleben um das Wrack herum zu geniessen.
All diese Tauchgänge boten natürlich eine super Plattform für Jubiläumstauchgänge.
So wurde ein 600ster ein 200ster und drei 100ste Tauchgänge während dieser Safari erreicht. Bei dieser Gelegenheit haben einige Taucher den Wrack Spez-Kurs, den Nitrox Spez-Kurs und zwei Taucher haben noch Spezkurse für den Instrukter absolviert. Wir gratulieren allen herzlich zu diesen Leistungen.
Obschon es einem Taucher aus gesundheitlichen Gründen nur für einen Tauchgang gereicht hat, so war seine Laune trotzdem nicht klein zu kriegen. Damit es Ihm nicht Langweilig wurde, hatte er tolle alternative Ideen zum Tauchen.
So war eine seiner neuentdeckten Spezialitäten das sehr erfrischende „Ship-roof-jumping“. Dies war so erfrischend mitanzusehen, dass nicht nur ich unbedingt mitmachen wollte, sondern sogar ein Crew-Mitglied, unser „Habibi“. Nach anfänglichem Zögern, es war sein erstes Mal, fasste er sich dann mit Hilfe eines unserer Taucher ein Herz und wagte den Sprung ins frische Nass.
Leider hatte auch diese Reise mal ein Ende und wir liefen kurze Zeit später wieder im Hafen in Hurghada ein.
Als die letzte Nacht vor der Abreise anbrach, packte es doch noch ein zwei Personen Richtung Tanzclub.  Aber nicht etwa um zu Tanzen und Trinken, nein nein, es steckte das Heere Ziel dahinter die unnötig viel zu laute Musik eines Nachtklubs leiser zubekommen.
Dort angekommen merkte man schnell, dass dieses Unterfangen scheitern wird. Der Oberarmumfang der Herrschaften in dem Nachtklub erreichte den Umfang der Oberschenkel unserer Helden mit Leichtigkeit. So beschlossen Sie ihre Niederlage einzugestehen und feierten selbige in einem anderen Lokal bis in die frühen Morgenstunden.
Dieses Unterfangen war dermassen kräftezehrend, dass einige unserer Helden zwar mit erhobenem Haupt, jedoch mit halbgeschlossenen (teilweise gar ganz geschlossenen) Augen die Heimreise in die Schweiz antraten.
Ich danke allen beteiligten ganz herzlich. Dank all diesen Personen wurde eine paradiesische Abenteuerwoche die lange in Erinnerung bleien wird ermöglicht.

Autor: Michael Wüthrich

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